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„Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft“, Emil Zátopek


Pacemaker Graz

Bei meinem mittlerweile zehnten Start als Pacemaker in Graz war diesmal die Zielzeit 3:30 Stunden vorgegeben – nach früheren Einsätzen für 3:00 und 3:15. Die Bedingungen waren anfangs ideal: trocken, knapp unter zehn Grad und kaum Wind. Später wurde es allerdings deutlich wärmer. Da das so prognostiziert war, lief ich bis Kilometer 30 rund eine Minute Vorsprung heraus, um in der wärmeren und härteren Phase des Rennens etwas Tempo herausnehmen zu können – was sich als richtig erwies, denn viele Läufer*innen hatten genau dann zu kämpfen.

Aus der anfangs etwa 30-köpfigen Gruppe blieb bald ein kleines Grüppchen von rund zehn Läufern übrig. Als auch davon einige das etwas langsamere Tempo nicht mehr halten konnten, entschied ich mich, bei ihnen zu bleiben, um möglichst vielen noch eine Nettozeit unter 3:30 zu ermöglichen – anstatt stur mein eigenes Tempo durchzuziehen und allein ins Ziel zu laufen.

Schlussendlich kamen doch noch einige mit mir mit, und ich finishte in 3:30:12 Stunden – mit dem guten Gefühl, mehreren Läufer*innen geholfen zu haben, ihr Ziel zu erreichen.